Privatleasing BYD Atto 2 - Angebote, Vergleich, Leasingfaktor, User Erfahrungen

  • Hallo Zusammen,


    in diesem Thema soll es um private Leasingangebote gehen.


    Welches Angebot bzw. welche Rate hat euch euer Händler angeboten.


    Bitte gebt unbedingt an, welche Leasing-Laufzeit ihr gewählt habt, die gefahrenen Kilometer in diesem Zeitraum, die private Leasing Rate, den Fahrzeugpreis (damit man den Leasingfaktor berechnen kann).


    Habt Ihr eine Kaufoption eingeräumt bekommen? Gibt es einen fixen Kaufpreis nach Ablauf der Laufzeit des Privatleasing?


    Private Leasingraten werden immer Brutto angegeben.


    Beispiel:


    Laufzeit: 36 Monate

    Kilometer: 10.000 jährlich

    Listenpreis brutto:

    Leasingrate brutto:

    Leasingfaktor:

  • Okay, na dann wollen wir mal versuchen, dem Forum ein wenig Leben einzuhauchen.


    Wir werden diesen Freitag den Atto2 probefahren. Ursprünglich eigentlich von mir nur als "Kontrollfahrt" eingestuft, um die Entscheidung für den Kia EV3 zu bestätigen, könnte sich der BYD Atto2, nach etlichen Recherchen und YouTube-Tests nun als die gesuchte eierlegende Wollmilchsau entpuppen. Die Konditionen bei Leasing und/oder Ballonfinanzierung liegen zu eng beieinander, als daß sie für eine Entscheidung relevant wären. Der BYD ist in der Versicherung zwar knapp 20% teurer als der Kia, aber wenn er überzeugt....


    Was ich nur irgendwas zwischen befremdlich und belustigend finde ist, daß gemäß Angebot und Nachfrage auch Minderkilometer kostenpflichtig sein sollen. 0,0088 €/km also nicht der Rede wert, aber eben doch das Kleinvieh, das Mist macht. Als Beispiel: Wir würden auf 15.000 km pro Jahr leasen, könnte aber sein, daß wir nur 12.500 km fahren werden, daß sind am Ende der Leasingzeit 10.000 Minderkilometer. Abzüglich der 2.500 km Bemessungsfreiheit kommt man also auf 7.500 Minderkilometer. Das wären dann nur 66 €, also kein Beinbruch, fühlt sich trotzdem falsch an. Und bei 1.000 Leasingverträgen dieser Art sind das auch 66.000 €. Belustigend finde ich es, weil es nach meiner Einschätzung keiner rechtlichen Prüfung standhält, sittenwidrig wäre und ich das selbstverständlich nicht zahlen würde. Unwirksame Klauseln berühren ja nicht den Gesamtvertrag. Da mache ich mir wirklich keine Sorgen. Solche Auseinandersetzung machen ja auch ein wenig Spaß, wenn sie nicht ausufern. Befremdlich wirkt es aber, weil es jeglicher Logik widerspricht, bei der Leasingrückgabe, für einen Wagen mit weniger Kilometern, also höherem Restwert für den Leasinggeber auch noch draufzuzahlen. Für die Minderkilometer würde ich nicht Zahlen müssen, da bin ich wirklich sehr zuversichtlich, Problem ist nur: Wenn diese ungültige Klausel wegfällt, habe ich für die Minderkilometer keine Regelung im Vertrag. Bei meinem Explorer werden Minderkilometer mit 5,3 Cent vergütet und ich habe in jede Richtung 5.000 km frei. Würde also 265 € Rückzahlung bedeuten; bei 2.500 Freikilometern dann 397,50 €


    Wie ist das bei Euch/Ihnen im Falle von Leasing (gewesen).

  • kleines Update: Habe in oben benannter Angelegenheit inzwischen die aktuellen AGB des Leasinggebers studiert. Da ist eindeutig von Erstattung bei Minderkilometern die Rede. Habe zur Sicherheit auch mit der leasinggebenden Bank telefoniert. Auch in diesem Telefonat wurde mir eineindeutig bestätigt, daß der Leasinggeber Minderkilometer erstattet und daß man Mehrkosten bei Minderkilometern auch sittenwidrig findet.


    Eine weitere Rücksprache mit einer Anwaltskanzlei zum Thema brachte die gleichen Ergebnisse. Da mir das Autohaus von einem zufriedenen Kunden in meinem Bekanntenkreis empfohlen wurde, gehe ich derzeit noch von einem Irrtum seitens des Verkäufers aus. Ein Irrtum, von dem er allerdings derart überzeugt ist, daß er ihn auch auf Nachfrage beibehält. Alles andere wäre ja dann schon fast justitiabel.

  • Hm.. auch wenn wir uns nun doch gegen einen Atto 2 entschieden haben, so habe ich mir ja auch Angebote eingeholt.


    Wie oben beschrieben, finde ich die Kilometerregelung sehr seltsam. Ich habe drei Angebote von drei Autohäusern erhalten (ich habe tatsächlich 4 BYD-Häuser von 3 Ketten im 20-km-Umkreis. Allerdings waren nur 2 Angebote aus meiner Region und eines kam von einem BYD-Händler von einem der bekannten Portale. Bezüglich der Monatsraten waren alle Angebot bis auf ein paar Cent (wirklich nur Cent) identisch. Okay das allererste Angebot eines regionalen Autohauses war deutlich höher angesetzt, aber dann doch recht schnell angepaßt. Die Leasingangebote fand ich i.O., so auch die hier abgebildeten von micha68 . Was ich aber ziemlich schräg bis mies finde, sowohl bei meinen als auch bei den abgebildeten Angeboten sind die Preise für Mehr- und Minder-km.


    Bei meinen drei in den Monatsraten an sich identischen Angeboten für einen vollelektrischen BYD Atto2 Comfort hatte ich 3 verschiedene Preismodelle für das gleich Fahrzeug. Alle Angebot kamen von der Arval-Bank. (Habe jetzt auf die Schnelle aber nur zwei gefunden, das dritte Angebot bewegte sich aber auch in diesem Bereich, aber eben wieder mit anderen Zahlen)


    A: 13,77 Cent Kosten für Mehrkilometer; 0,88 Cent (also 0,0088 €, weniger als 1 Cent) als Vergütung für Minderkilometer

    Hier war ja der Verkäufer sogar felsenfest davon überzeugt, daß das zu zahlen wäre; Minder-km also kostenpflichtig wären. Am Ende schien er mir jedenfalls nicht mehr so sicher.


    B: 16,33 Cent Kosten für Mehrkilometer; 3,97 Cent als Vergütung für Minderkilometer

    Das finde ich noch halbwegs i.O/erträglich - Note ausreichend


    aber auch das erste der beiden im vorigen Eintrag abgebildeten Angebote finde ich mit 1,72 Cent ziemlich merkwürdig.

    Bei dem Wagen, den wir jetzt bestellt haben, gelten die gleichen Preise, die für das gleiche Modell schon im Dezember 2024 galten und das obwohl es unterschiedliche Ausstattungslinien sind, unterschiedliche Akku-Größen vorliegen, verschiedene km-Laufleistungen sowie einmal mit und einmal ohne Anzahlung gearbeitet wurde: 8,8 Cent für Mehrkilometer und 5,3 Cent für Minderkilometer. Schulnote gut oder sehr gut in meinen Augen. Und auch die Angebote anderer Häuser hatten den gleichen Tarif. (wenn dahinter die gleiche Bank stand)


    Irgendwie scheint bei BYD wohl jedes Autohaus sich da eigene Konditionen "aussuchen" zu können, die dann womöglich Einfluß auf die grundsätzliche Marge haben. Die ganz gierigen Exemplare kommen vielleicht so dann auf 0,0088 Cent.


    Die Angebote an sich, finde ich i.O.; ob mit oder ohne Wartunspaket ist zum Teil auch eine Glaubensfrage. Aber mit Verbrennungsmoter sicher eher sinnvoll als bei einem BEV.


    Das wirklich "außergewöhnliche" an den BYD-Angeboten sind für mich aber die, sowohl durch die Höhe als auch durch die Unterschiedlichkeit an sich, schrägen Abrechnungsmodelle für Mehr- und Minderkilometer